Finanzordnung des Bundes angestellter Tierärzte e.V.

 

All­ge­meines

§1 Def­i­n­i­tio­nen, Zweck und Gel­tungs­bere­ich

(1) Diese Finan­zord­nung (FO) des Bun­des angestell­ter Tierärzte ist eine Ergänzung­sor­d­nung zur Satzung des Bun­des angestell­ter Tierärzte. Der Bund angestell­ter Tierärzte wird im Fol­gen­den als der BaT beze­ich­net.

(2) Die Finan­zord­nung regelt in Ergänzung zur Satzung des BaT die finanziellen Angele­gen­heit­en des BaT. Ziel ist ein effek­tiv­er Umgang mit den Mit­teln des BaT.

(3) Diese FO gilt für die gesamte Tätigkeit des BaTs, ihre Mit­gliederver­samm­lun­gen und Gremien.

(4) Alle Per­so­n­en­beze­ich­nun­gen in dieser FO beziehen sich immer auf bei­de Geschlechter, auch wenn an eini­gen Stellen zur besseren Les­barkeit nur die Beze­ich­nung für ein Geschlecht angegeben ist.

Haushalt­s­plan

§2 Erstel­lung und Änderung des Haushalt­s­planes

(1) Für jedes Geschäft­s­jahr erstellt der Finanzver­ant­wortliche in Rück­sprache mit den Mit­gliedern des Vor­standes im Voraus einen Haushalt­s­plan.

(2) Der Haushalt­s­plan ist vor Beginn des Geschäft­s­jahres der Mit­gliederver­samm­lung des BaT zur Ken­nt­nis­nahme vorzule­gen. Nach Annahme durch die Mit­gliederver­samm­lung durch eine ein­fache Mehrheit tritt der Haushalt­s­plan in Kraft.

(3) Der Vor­stand kann den Haushalt­s­plan nach Ken­nt­nis­nahme durch das Plenum der Mit­gliederver­samm­lung ändern, sofern dies im Inter­esse des BaTs erforder­lich ist. Der so geän­derte Haushalt­s­plan ist inner­halb von 2 Wochen zu veröf­fentlichen.

(4) Der Haushalt­s­plan stellt zu erwartende Ein­nah­men und Aus­gaben mit verbindlich­er Zweckbes­tim­mung des Vere­ins gegenüber.

(5) Der Haushalt­s­plan ist sach­lich und klar zu gliedern. Alle Ansätze sind auf volle 100 Euro zu run­den.

(6) Die Ein­nah­men und Aus­gaben sind in voller Höhe und getren­nt voneinan­der zu ver­an­schla­gen.

(7) Fern­er kann der Haushalt­s­plan nachträglich angepasst wer­den, so dass Ein­nah­men, die in sach­lichem Zusam­men­hang mit bes­timmten Aus­gaben ste­hen, den betr­e­f­fend­en Aus­gabenansatz erhöhen.

(8) Das Haushalt­s­jahr entspricht dem Kalen­der­jahr (01. Jan­u­ar bis zum 31. Dezem­ber).

Buch- und Rech­nungs­führung

§3 Buch- und Rech­nungs­führung

(1) Die interne Buch­führung obliegt, unbeschadet der Gesamtver­ant­wor­tung dem Finanzver­wal­ter.

(2) Der Finanzver­wal­ter kann im Fall sein­er Ver­hin­derung die Buch- und Rech­nungs­führung, Kon­to­voll­macht­en und Vertre­tungsvoll­macht­en auf andere Vor­standsmit­glieder über­tra­gen.

(3) Die Inhab­er von Kon­to­voll­macht­en sind für die Buch- und Rech­nungs­führung der von ihnen ver­ant­worteten Ein­nah­men und Aus­gaben zuständig. Der Finanzver­wal­ter ist regelmäßig über die nicht von ihm per­sön­lich vorgenomme­nen Buchungsvorgänge zu informieren.

(4) Die Buch­führung muss nach den üblichen Grund­sätzen ord­nungs­gemäßer Buch­führung erfol­gen. Ins­beson­dere muss der Grund von Zahlun­gen, nor­maler­weise durch ein­gere­ichte Belege, nachvol­lziehbar sein. Für die sach­liche Richtigkeit von Bele­gen ist der Ein­re­ichende ver­ant­wortlich und muss dieses durch seine Unter­schrift auf dem Beleg kennze­ich­nen.

(5) Belege müssen zeit­nah (spätestens sechs Wochen nach Ende des Quar­tals) nach Anfall der Kosten beim Finanzver­wal­ter oder dem für die Erstat­tung Befugten ein­gere­icht wer­den, andern­falls erlis­cht der Anspruch auf Erstat­tung.

(6) Aus­gaben dür­fen nur zu dem im Haushalt­s­plan beze­ich­neten Zweck und nur bis zum Ende des Haushalt­s­jahres geleis­tet wer­den.

(7) Alle Ein­nah­men und Aus­gaben sind zu bele­gen.

(8) Über jede Barein­zahlung hat der Finanzver­ant­wortliche dem Ein­zahlen­den eine Quit­tung zu erteilen, über jede Barauszahlung von dem Empfänger eine Quit­tung zu ver­lan­gen. Für Ein­zahlungsquit­tun­gen sind fort­laufend num­merierte Quit­tungs­blöcke zu ver­wen­den; die Durch­schriften der Quit­tun­gen verbleiben in den Blöck­en.

(9) Die Rech­nungs­belege sind fort­laufend zu num­merieren und zu ord­nen.

(10) Der jährliche Rechen­schafts­bericht der Geschäfts­führung, die Kassen­prü­fung, der Kassen­ab­schluss­bericht, Belege, Kassen­büch­er, Kon­toauszüge und Quit­tungs­blöcke sind nach Abschluss des Haushalt­s­jahres zehn Jahre lang sich­er aufzube­wahren.

§4 Jahresab­schluss

Nach Abschluss des Geschäft­s­jahres ist inner­halb von drei Monat­en ein Jahresab­schluss zu erstellen.

§5 Kassen­prü­fung

(1) Die Kassen­prü­fung erfol­gt nach Schluss des Geschäft­s­jahres und Erstel­lung des Jahresab­schlusses durch min­destens zwei gewählte Kassen­prüfer.

(2) Die Kassen­prüfer wer­den aus dem Plenum der Mit­gliederver­samm­lung, auf der der Haushalt­s­plan beschlossen wird, von der Mit­gliederver­samm­lung für ein Jahr gewählt. Eine Wieder­wahl ist möglich. Die Kassen­prüfer dür­fen kein Mit­glied des Vor­standes des BaT darstellen.

(3) Die Prü­fung soll inner­halb von sechs Monat­en nach Ende des Haushalt­s­jahres abgeschlossen sein.

(4) Die Prü­fung erstreckt sich auf die Ein­hal­tung der für die Haushalts- und Wirtschafts­führung gel­tenden Vorschriften und Grund­sätze, ins­beson­dere darauf, ob

(a) der Haushalt­s­plan einge­hal­te­nen wor­den ist,

(b) die Ein­nah­men und Aus­gaben begrün­det und belegt und die Jahres­rech­nung und der Jahreskassen­ab­schluss ord­nungs­gemäß aufgestellt sind und

© wirtschaftlich und sparsam ver­fahren wor­den ist.

(5) Die Kassen­prüfer erstat­ten dem Plenum der näch­stliegen­den Mit­gliederver­samm­lung Bericht über das Ergeb­nis ihrer Prü­fung.

(6) Dem Finanzver­wal­ter soll die Möglichkeit gegeben wer­den, zu dem Prü­fungs­bericht Stel­lung nehmen zu kön­nen.

(7) Auf Ver­lan­gen der Mit­gliederver­samm­lung oder des Vor­standes oder auf eigene Ini­tia­tive führen die gewählten Kassen­prüfer eine außeror­dentliche Kassen­prü­fung durch. Diese kann sich auch auf einzelne Vorgänge oder Teil­bere­iche der Vere­in­sak­tiv­itäten beschränken.

(8) Den gewählten Kassen­prüfern ist für ihre Arbeit uneingeschränk­ter Zugang zu allen Unter­la­gen, welche sich auf die finanziellen Angele­gen­heit­en des Ver­ban­des beziehen, zu gewähren. Alle Man­dat­sträger und Delegierten der Mit­glieder sind verpflichtet den Kassen­prüfern Fra­gen, welche sich auf die finanziellen Angele­gen­heit­en des Ver­ban­des beziehen, voll­ständig und wahrheits­gemäß zu beant­worten.

(9) Die Möglichkeit ein­er exter­nen Prü­fung der Buch- und Rech­nungs­führung bleibt von diesen Regeln unberührt.

Ver­wen­dung von Mit­teln

§6 Zweck­bindung

Sämtliche Mit­tel sind für die satzungs­gemäßen Zwecke des BaT, gemäß etwaiger Vor­gaben der Mit­tel­ge­ber und nach dem zugrun­deliegen­den Haushalt­s­plan zu ver­wen­den.

§7 Reisekosten

(1) Bei anfal­l­en­den Reisekosten sind im Regelfall nur die Kosten des gün­stig­sten zumut­baren Verkehrsmit­tels zu erstat­ten.

(2) Über­nach­tungskosten wer­den pro Per­son mit höch­stens 50€ pro Nacht erstat­tet.

(3) Es sind die jew­eili­gen Posten des Haushalt­s­plans zu berück­sichti­gen.

(4) Reisekosten benöti­gen grund­sät­zlich eine Abstim­mung des Vor­stands zur Kostenüber­nahme. Allerd­ings ist es möglich einen Eilantrag an den Vor­stand zu stellen, welch­er diesen Antrag inner­halb von 1 Woche zu beant­worten hat.

§8 Ver­mö­gens­ge­gen­stände

(1) Ver­mö­gens­ge­gen­stände dür­fen nur erwor­ben wer­den, soweit sie zur Erfül­lung der Auf­gaben des BaT in abse­hbar­er Zeit erforder­lich sind.

(2) Ver­mö­gens­ge­gen­stände dür­fen nur veräußert wer­den, wenn sie zur Erfül­lung der Auf­gaben des BaT in abse­hbar­er Zeit nicht mehr benötigt wer­den

(3) Alle Geräte und Ausstat­tungs­ge­gen­stände im Anschaf­fungswert von mehr als 100 Euro und Druckschriften im Anschaf­fungswert von mehr als 50 Euro sowie evtl. vorhan­dene Fahrzeuge und Grund­stücke sind im Bestandsverze­ich­nis nachzuweisen.

§9 Spon­sor­ing Vere­in­barun­gen des Gesamtvere­ins

(1) Spon­sor­ing Vere­in­barun­gen wer­den für den Gesamtvere­in durch den Vor­stand geschlossen, wobei zu regeln ist, welche Leis­tun­gen von den beteiligten Parteien erbracht wer­den und welche Inter­essen der Vere­in­barung jew­eils zugrunde liegen.

(2) Spon­sor­ing Vere­in­barun­gen für den BaT kön­nen nicht als dauer­hafte Part­ner­schaften getrof­fen wer­den und müssen die Möglichkeit zur vorzeit­i­gen ein­seit­i­gen Kündi­gung enthal­ten. Eine vorzeit­ige Kündi­gung kann durch die ordentlichen Mit­glieder beantragt wer­den. Vere­in­barun­gen sind auf max­i­mal zwei Jahre begren­zt, kön­nen aber auf Antrag ver­längert wer­den.

Mit­glieds­beiträge

§10 Mit­glieds­beiträge

(1) Die Mit­glieds­beiträge wer­den in ein­er Beitrag­sor­d­nung geregelt.

Steuern

§ 11 Steuer­erk­lärung

(1) Die Erstel­lung und Abgabe von Steuer­erk­lärun­gen ist Auf­gabe des Finanzver­wal­ters sowie dem Gremi­um Finanzen. Sie ist vom Finanzver­wal­ter zu koor­dinieren und von allen Man­dat­strägern nach besten Kräften zu unter­stützen.

(2) Der Vor­stand kann zur Vor­bere­itung und Erstel­lung von Steuer­erk­lärun­gen externe Steuer­ber­ater und Wirtschaft­sprüfer beauf­tra­gen.

 

Diese Finan­zord­nung tritt nach ihrer Beschlussfas­sung auf der 1. Mit­gliederver­samm­lung in Han­nover am 03.04.2016 in Kraft.

 

 

Finan­zord­nung BaT 08082016

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